Dienstag, 31. August 2010

Sunshine Coast am Abend mit Sonnenschein


Nach dem gestrigen Wäschewaschen ist nun unser Auto dran - es regnet. Aber das stört uns nicht wiklich, da wir im Trockenen sitzen und durch die wolkenverhangenen Berge an die Küste fahren. Mit der Fähre setzen wir über und dann geht es an der sunshine coast weiter. Und tatsächlich wir bekommen zum Abend noch Sonnenschein. Am Pacific liegt dieser Highway - wunderschön. Viele kleine Buchten laden zum Verweilen ein. Wir suchen natürlich auch einen kleinen Campingplatz an einer dieser Buchten. Gefunden haben wir ihn zwar an einem kleinen See, dafür umso ruhiger und schöner. An dem kleinen Badestrand beobachteten wir in der Dämmerung sogar Schildkröten (painted turtles 9 bis 22 cm groß). Sie schwammen im Uferbereich, zum Abendbrot gab es Krebs und steckten sogar mal die Köpfe aus dem Wasser Hier ist nichts als Natur und drei weitere Camper - wovon einer natürlich ein Holländer ist - da muss ich mal nicht reden, sondern Kay übernimmt das bereitwillig.

Montag, 30. August 2010

Ruhetag in Whistler


Heute gingen wir es richtig ruhig an. Wäsche waschen - muss schließlich auch mal sein und Postkarten schreiben - immer wieder gern. Und schließlich Bummeln durch Whistler. Das alles bei wieder ca 20 Grad und herrlichstem Sonnenschein.

Sonntag, 29. August 2010

auf den Spuren von Olympia 2010 - Whistler


Kaum aus den Rocky Mountains raus ging es in die Coast Mountains. Die Berge sind zwar nicht mehr ganz so hoch, aber immer noch sehr beeindruckend. Bis zu 15% Gefälle erwarteten uns auf der sehr kurvenreichen Strecke. An verschiedenen Viewpoints mussten wir einfach halten, denn diesen Ausblick wollten wir in Ruhe genießen und es kann auch immer sein, dass man dort Landsleute trifft. So wie wir heute. Zuerst waren es eine Rentnerehepaar aus dem Schwabenland, die für ein halbes Jahr durch Amerka und Kanada mit nem Wohnmobil reisen, und dann noch ein Schweriner, den es hier her noch Kanada schon 1993 zog und der hier mit seiner Frau richtig glücklich geworden ist und immernoch die Aussicht auf die herrlichen Bergseen genießen kann. Die Welt ist doch klein.
Dann erreichen wir Whistler und nutzen das schöne Wetter, um gleich auf den Spuren von Olympia ein wenig zu "wandern". Die Gondola fürht uns den Berg hinauf von 652 m auf 1900 m in ca 20 min, vorbei an der Bobbahn. Da oben war es mächtig kalt, aber dort war auch der Steinmann (Inukshuk), der eines der Wahrzeichen von Olympia ist. Zur Kröhnung des Tages sahen wir bei der Abfahrt mit der Gondola nicht nur die wagemutigen Mountainbiker, sondern auch noch einen ausgewachsenen Braunbären, der direkt unter der Gondola langspazierte.

Samstag, 28. August 2010

km-Schrubben auf dem längsten Highway der Welt - Trans-Kanada-Highway


Von den gesamten 8000 km, die der Highway lang ist, sind wir heute 400 gefahren. Das hat dann aber auch gereicht. Dabei haben wir zwei Nationalparks passiert, den Glacier NP und den Revelstoke NP. Im Revelstoke NP genossen wir nach dem Gipfelsturm (ca 26 km Serpentinen und 2 km Bergwanderung) diese Aussicht.
Heute haben wir eine Stunde gewonnen, denn wir fuhren von Mountain-Zeitzone in die Parcefik-Zeitzone. So machte sich mein richtig ausschlafen gar nicht bemerkbar, denn als wir ca 12:00 Uhr in den Glacier NP fuhren, war es dort erst 10 Uhr.

Freitag, 27. August 2010

Yoho Nationalpark mit den Takakkaw Falls (254 m die zweithöchsten Falls von Kanada)


Die Nacht über viel Regen und dann morgens zwar 10 Grad weniger aber Sonne und auf den Berggipfeln ein wenig Schnee. So schnell kann sich das Wetter ändern.
Wir reisen heute raus aus dem Banff Nationalpark und durch den Yoho Nationalpark hindurch. Das Regenband welches von Vancouver kommt, erreicht uns endgültig im Park. Jedoch die Takakkaw Falls zeigen uns ihre volle Attraktivität. Einen so hohen Wasserfall haben wir noch nicht gesehen, obwohl wir regelmäßige Skandinavienfahrer sind. Hier spührt man die Kraft des Wassers, wenn man direkt am Fuße des Falls steht. Wir genießen diesen Anblick. (auf dem Bild rechts unten steht Kay!)
Anschließend entscheiden wir uns doch noch bis Golden durchzufahren, in der Hoffnung auf mehr als +2 Grad in der Nacht und einen Stromplatz, denn im Yoho Nationalpark gibt es keine Campingplätze mit Strom. Die Entscheidung war richtig, denn in Golden erwartete uns zudem noch Sonnenschein und klare Sicht auf die Bergkette. Das Regen- und Sturmband ist also geschafft.

Donnerstag, 26. August 2010

Lake Minnewanka


Heute lassen wir es ganz ruhig angehen. Ausgiebig frühstücken, dann noch in Ruhe Tagebuch schreiben, Fotos sortieren und Postkarten schreiben. Gegen Mittag gehts wieder nach Banff rein. Hier schlendern wir noch ein wenig herum. Dann geht es noch zum Lake Minnewanka unweit vom Ort. Hier liefen uns Ziegen über den Weg. Und auch die sind wie alles hier ein wenig größer, als die in Deutschland. Den letzten Abend genießen wir noch auf dem Campingplatz bevor es dann morgen raus aus dem Banff Nationalpark geht.

Mittwoch, 25. August 2010

ein Ruhetag mit Erlebnisgastronomie im Sushi House Banff


Bei herrlichstem Sommerwetter und 27 Grad genossen wir den Tag in Banff.
Zum Lunch aßen wir Sushi in einem kleinen japanischen Restaurant. Hier wurden die Speisen von einem Zug (Modeleisen) , die rund um den Tisch fuhr, serviert. Beim Zubereitung der Speisen konnten wir zusehen. Das war lecker und sogar hat was gefunden.

Dienstag, 24. August 2010

Johnston Canyon und Banff


Aufgewacht und die Sonne lacht - wieder so ein wunderschöner Tag.
Wir brechen auf von Lake Louise nach Banff. Auf halber Strecke jedoch ist ein Canyon, den wir erwandern. Wundervoll in der Natur gelegen erstreckt er sich über 2,6 km. Der Canyon ist zeitweise 20 m tief und das Wasser ist glasklar. Kay hatte jedoch noch nicht genug und wanderte weiter den Berg hinauf (5,7 km). Ich hingegen wanderte zurück - eine gute Entscheidung, wie sich herausstellte. Kay kam doch mächtig erledigt irgendwann den Berg wieder runter.
In Banff dann nutzen wir das schöne Wetter und fuhren mit der Gondola hoch und genossen den unwahrschienlich klaren weiten Panoramablick auf die Rocky Mountains. Wir konnten uns gar nicht wirklich satt sehen an den Bergen und Seen, besonders der Bowriver schlängelt sich beeindruckend durch das Tal. Wieder in der Talstation angekommen, gönnten wir uns in den Hot Spings Pools mit Blick auf die Berge ein Bad bei 39 Grad Wassertemperatur und 20 Grad Außentemperatur. Das tat gut.

Montag, 23. August 2010

Lake Louise ein Dorf und ein wundervoller See


Heute geht es zum See der Lake Louise seinen Namen gab. Groß ist er auf der Karte nicht, aber das muss ja nichts heißen. Und wau ist der schön. Eingeschlossen von Bergen und einem riesigen Gletscher, sowie dem Schloßhotel The Faimont - Chateau Lake Louise. Die Farbe des Sees ist atemberaubend schön und das Wasser ist sehr klar. Ein Ort an dem man auf jeden Fall verweilen muss oder sogar wieder hinkommt :-)) so wie wir am Abend zur Dämmerung - da wirkte der See richtig mystisch mit den Klängen einer Trommlerin, die übrigens aus Deutschland kam, aber hier wohl ihre Wurzeln hat. Wir saßen und genossen dieses Ambiente bis Kay ein freches Eichhörnchen auf dem Kopf umherlief ;-) - da war es dann mit der Ruhe vorbei.
Den sonnigen Tag nutzen wir noch für den Moraine Lake einem ähnlich großem, aber von der Farbe völlig anderen See. Auch hier hätte man wieder ewig verweilen können, doch wir wollten uns auch Lake Louise noch von oben anschauen. Dazu fuhren wir mit der Gondola (einem offenen Sessellift) den Skihang hinauf. Von 2000 m Höhe konnten wir eine gigantische Bergkette sehen. 24 Berge umfasst sie und davon sind 13 über 3000 m hoch. Sogar den Lake Louise kann man von dort erblicken.
Das war ein wirklich superschöner Tag.

Sonntag, 22. August 2010

Icefieldt Parkway - Panoramastraße - mit Sonne, Nebel, Regen und einem Bären am Straßenrand


Heute nun ging es den Icefieldt Parkway entlang von Jasper (Jasper Nationalpark) nach Lake Louise (Banff Nationalpark). Diese Panoramastraße führt uns auf 230 km entlang an tosenden Wasserfällen, wunderschönen Seen, gigantischen Bergketten und ca 100 Gletschern.
Auch wir machten natürlich an einigen Stellen Stop, um die Naturschauspiele genießen zu können. So zum Beispiel an den Athabasca Falls (30 km südlich von Jasper), an den Sunwapta Falls (ca 55 km südlich von Jasper) und den Tangle Falls (96 km von Jasper). Dann überquerten wir den Sunwapt Pass (2035 m hoch gelegen) mit dem Athabasca Glacier (er gehört zum Columbia Icefieldt, die größte zusammenhängende Eisfläche mit 389 qkm). Hier kann man auf dem Gletscher geführte Wanderungen machen oder sogar mit dem Bus auf den Gletscher fahren. Wir hatten heute ein bissel Pech, denn genau hier regnete es, so dass wir das Gletscherfeld aus der Ferne betrachteten im trockenen Auto. Ebenso erging es uns am Bow Summit (ca 190 km von Jasper), der mit 2068 m höchste Punkt des Icefield Parkway. Auch hier blieben wir lieber im Auto, denn es regnete wieder.
Der Hector Lake (15 km vor Lake Louise) lockte uns dann wieder bei Sonnenschein aus dem Auto heraus. Diese blaugrüne Farbe des Wassers ist einfach wunderschön anzusehen. Und dann plötzlich ein Stau auf dem Parkway zuerst ohne offensichtlichen Grund. Dann kamen wir näher und sahen alle mit ihren Fotokameras in eine Richtung schauen, die Böschung hoch auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Als wir den Bären erblickten, der dort ganz gemütlich an der Böschung entlang schritt, nahmen auch wir die Kamera und versuchten diese Begegnung aus sicherer Entfernung auf Bild festzuhalten. Was uns auch ganz ordentlich gelang.
Nun war der Icefieldt Parkway zu Ende und wir fuhren rein nach Lake Louise. Am Campingplatz angekommen, erhaschten wir nach ca 1 Stunde anstehen an der Rezeption noch einen Platz.

Samstag, 21. August 2010

Jasper - zu Fuß und aus der Luft


Um einen Eindruck von Jasper und der Umgebung zu erhalten, wollten wir mittags mit der Tramway ersteinmal auf den Whistler Mountain fahren. Doch leider war es so neblig, dass wir doch lieber Jasper zu Fuß erkundschafteten. Über den Tag kämpfte sich die Sonne jedoch immer mehr durch und wir sahen schon die ersten Bergspitzen rund um Jasper. Also starteten wir einen zweiten Versuch am frühen Abend und der gelang.
Die Tramway ist Kanadas längste und höchste Gondel. Die Talstation liegt bei 1.304 m und die Bergstation bei 2.277 m. Die Bergspitze liegt dann auf 2.466 m.
Oben angekommen hatten wir einen wunderschönen Blick auf fast alle Berge rundherum. Die Sonne und der Nebel verliehen den Bergen ein mystisches Erscheinungsbild. Sogar unseren Campingplatz konnten wir von hier oben noch erkennen.
Die Temperatur auf dem Berg lag bei frischen 13 Grad und die Luft war schön klar. Mit der Sonne verabschiedeten auch wir uns vom Berg und fuhren hinunter ins Tal auf unseren Campingplatz. Auch von hier konnten wir noch die Bergstation der Gondel erkennen bevor es dann wieder Nacht wurde.

Freitag, 20. August 2010

im Jasper Nationalpark begrüßt uns ein ausgewachsener Hirsch am Straßenrand


Nun geht es wieder raus aus der Großstadt und rein in den Jasper Nationalpark. Bis dahin trennen uns jedoch noch ca 350 km Highway.
16:00 Uhr haben wir den Nationalpark erreicht und tauchen wieder ein in die wundervolle Natur Kanadas. Und siehe da gleich ein paar Kilometer später steht ein Hirsch direkt am Straßenrand. Ein schönes großes Tier. Es läßt sich überhaupt nicht stören und lässt das Fotoshoting einfach über sich ergehen. Nur das Aufheulen eines Motorrades erweckt kurz sein Interesse. Wirklich beeindruckend. Leider können wir die hohen Berge um uns herum nur erahnen, denn das Wetter ist bedeckt und die Wolken hängen ganz schön tief. Mal sehen, ob wir morgen mehr Glück haben.
Einen kleinen Abstecher machen wir noch zu dem Maligne Canyon. Dieser Canyon ist nicht so weitläufig, sondern ist ganz schmal und reicht ca 50 m tief hinab. Da mag man kaum über den Brückenrand schauen.
Nun geht es noch auf die Suche nach einem Campingplatz in Jasper, dann Wohnmobil einparken und den Abend noch ein wenig ausklingen lassen.
Auf dem Campingplatz begrüßen uns dann gleich an der Rezeption noch 3 Rehe und am Wohnwagenstellplatz Eichhörnchen beim Abendmahl. Wir sind wirklich wieder in der Natur angekommen - schön.

Donnerstag, 19. August 2010

Edmonton - West-Edmonton-Mall - Shoppen und Vergnügen in der größten Mall der Welt


Auf ins Getümmel der gigantischen Einkaufs- und Vergnügungs-Mall. Es ist 11:30 Uhr. Eingang 12 sieht gut aus und der Start ist auch heftig. Wir stehen direkt IN einer Achterbahn mit 3 Loopings. Der Vergnügungspark hat noch weitere 2 Achterbahnen und noch viele viele weitere Attraktionen. OK fahren geht leider nicht, da ich froh bin meine Halswirbelsäule wieder im Griff zu haben - aber ein wenig wehmütig bin ich doch, denn diese Gelegenheit kommt nicht noch einmal wieder. Eine Indoor-Achterbahn!!!!! Direkt von hier geht es dann zu den Einkaufsmeilen, auf 2 Ebenen befinden sich nur 800 Geschäfte, ob wir das bis 21:00 Uhr schaffen? Also einfach los. Die Läden sind sehr einladend und die Verkäufer alle supernett und geduldig mit unserem Englisch. Gefunden haben wir natürlich auch was :-)). Im Starbucks dann die erste Kaffeepause, endlich mal sitzen. Dann wieder weiter, vorbei an einem riesigen Badeparadies mit dem weltgrößten Wellenbad und vielen superhohen Rutschen. Nagut aus dem Alter sind wir raus. Und wieder weiter in die nächte Meile Geschäfte. Eine Mittagspause legen wir in der Futtermeile ein. Hier gibt es wirklich für jeden etwas: Fast Food aus allen Teilen der Welt - einheimisches, italienisch, indisch, chinesich, japanisch, griechisch, thailändisch und und und. Wir entscheiden uns für japanisch - hmmm lecker. Anschließend weiter die nächsten Meilen und keine Ende in Sicht. Ein Eishockeystadion mitten in der Mall. OK, das lass ich mir jetzt nicht entgehen. Schuhe ausleihen und rauf aufs Eis. Schon ein komisches Gefühl mit Schlittschuhen unterwegs, dort wo andere shoppen. Hat aber riesig Spaß gemacht. Noch eine kleine Kakaopause beim Tim Hortons und dann was auch sonst weiter shoppen. Die Gänge werden langsam leerer und auch wir haben genug gesehen, jedoch noch nicht alles. Es ist 20:30 Uhr.
Nun zum Abschluss des Tages geht es noch einmal durch die In-Meile von Edmonton, der Whyte Ave. Hier tobt das Leben wenn die Mall schließt.
Ein langer Tag mit vielen Eindrücken geht dann fast 00:00 Uhr zu Ende. Gute Nacht.

Mittwoch, 18. August 2010

Edmonton - die nördlichste Stadt Kanadas


Morgens gestärkt nach einem ausgiebigen Frühstück, ging Kay auf Safari durch den Naturpark. Eine Ruhe ist das hier, nur die Tiere sind zu hören sonst nichts. Dabei kamen Kay noch eine Bisamratte und ein Kolobri vor die Kamera. Dann hieß es jedoch ersteinmal wieder raus aus der Natur und rein in das Großstadtgewimmel von Edmonton. Das kommt ja schon einem Kulturschock gleich. Heute auf dem Campingplatz haben wir statt Tiergeräusche die Autobahn im Hintergrund. Und morgen geht es dann in die Innenstadt von Edmonton.

Dienstag, 17. August 2010

Elk Island Nationalpark - im Lande der Waldbisons


In Drumheller ist das weltgrößte Dinosaurierskelett im Royal Tyrell-Museum zu bestaunen. Für den einen sind es Knochen und für den anderen ist es eine Reise in eine lang vergangene Zeit. Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen. Das Museum ist wirlich sehenswert. So viele Skeletteile und auch vollständige Skelette, das ist wohl weltweit so ziemlich einmalig.
Wieder auf der Piste ging es für uns nach Norden zum Elk-National-Park östlich von Edmonton. Die Fahrt war wie schon am vergangenen Tag sehr geradlinienig. Heute fuhren wir wieder fast 150 km GERADEAUS!!! Zur Übernachtung nutzen wir den Campingplatz im Park. Dieser liegt sehr idyllisch an einem See. Einem Tipp folgend fuhren wir in der Dämmerung noch einmal durch den Park und tatsächlich wir konnten direkt am Straßenrand und auch auf der Straße vier Waldbisons beobachten. Das sind mächtig große Tiere. 50 m soll man Abstand halten - wie soll das gehen, wenn die Tiere so dicht an der Straße oder gar auf ihr sind. Aber auch andere Tiere fühlen sich hier wohl. Zum Beispiel Biber, Bisamratte und Kojote, die wir auch kurz zu Gesicht bekamen.
An die Zeitverschiebung haben wir uns immer noch nicht so richtig gewöhnt. 21:30 Uhr konnte keiner von mehr die Augen aufhalten.

Montag, 16. August 2010

Mit dem Campervan die ersten Kilometer geschafft



Heute nun war es soweit. Noch nicht ganz ausgeschlafen, denn 4:00 Uhr war die Nacht für uns zu Ende, ging es dann zu Canadream und dort bekamen wir unseren Campervan. Nach einer ausführlichen Einweisung in das gute Stück (zum Glück auf Deutsch) ging es dann los. Zuerst zum Bunkern von Benzin und Lebensmitteln und dann raus aus Calgary. 142 km ging es fast nur geradeaus. Wir haben schon oft davon gehört, aber wenn man diese Straßen, die endlos geradeaus führen, dann fährt, ist das schon ein wenig unfassbar. Einen kleinen Stop haben wir dann noch beim Horseshoe Canyon eingelegt. Hier hat die Natur wieder was ganz faszinierendes geschaffen. Die Bilder können sicher nicht das widerspiegeln, was wir dort gesehen haben.
Etwas müde fanden wir dann in Drumheller einen Platz für die erste Nacht im Camper.

Sonntag, 15. August 2010

Calgary eine beeindruckende Stadt, die Downtown nur in den Himmel wächst


Gestärkt nach einem kanadisches Fastfood-Frühstück bei der Kette Tim Hortons, ging es mit dem Nahverkehr auf die Spuren von Olympia 1988. Eine Winterolympiade, aber hier ist auch im Sommer viel los. Statt Skifahren und Skispringen kann man im Sommer Mountainbike fahren und auf der Skischanze mit der schnellsten Zipline Nordamerikas ein wenig das Gefühl eines Skispringers nacherleben. Das habe ich natürlich gemacht :-). Bis zu 140 kmh schnell geht es die Schanze am Seil hängend runter. Gebremst wird mit einem Fallschirm.
Zurück im Centrum haben wir uns einen Überblick über die Stadt verschafft. Der Skytower ist 190m hoch. Da wir richtig Glück mit dem Wetter hatten, Sonne und wolkenloser Himmel, konnten wir nicht nur die Stadt sehen, sondern auch schon einen Blick auf die Rocky Mountains werfen.

Samstag, 14. August 2010

Wir sind dann mal wirklich weg.






Die letzten Tage waren wie immer hektisch, aber was will man bei den MüZa´s auch anderes erwarten. Nun sind aber endlich alle Sachen gepackt und es geht los. Zwar ganz schön früh, eigentlich sogar zu früh für uns. Nun gut, wer das eine will ...
Zuerst mit dem Zug nach Hamburg und dann mit dem Flieger nach Frankfurt. Hier ein wenig Aufenthalt und dann ab in den Flieger über den großen Teich. Pünktlich 16:30 Uhr Ortszeit (0:30 Uhr deutsche Zeit) landete der Flieger bei bestem Wetter in Calgary. Nun nur noch mit dem Shuttel nach Downtown in unser Hotel, einchecken und ab ins Bett. Calgary muss bis morgen warten.